Medizinhistorisches Museum Hamburg

Medizin im Nationalsozialismus – Kurz-Workshop

Durchblick durch eine Vitrine mit einem historischen Kolposkop, im Hintergrund eine Schülergruppe
Medizinhistorisches Museum Hamburg, historisches Kolposkop - © Dorina Kinzel

Die Ausstellung zeigt einen kleinen Spielzeug-Eisenbahner. 2001 wurde die Figur in der Tötungsanstalt Hartheim bei Linz ausgegraben, wo in der NS-Zeit 30 000 psychisch Kranke und Menschen mit Behinderungen ermordet worden sind, auch 25 Personen aus Hamburg. Das kleine Exponat ist ein Beispiel von vielen. Es erinnert an die zahlreichen unbekannten Opfer der „Euthanasie“-Morde. Was hat sein Besitzer wohl erlebt? Welche Rolle spielten Ärzt/innen, Pflegekräfte oder Angehörige? Wie konnte so etwas möglich werden? Anhand konkreter Objekte machen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Biographien von Opfern, aber auch der Täter vertraut. Weitere Materialien und Dokumente ermöglichen eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Zielen der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik (Rassenideologie, Sozialdarwinismus). Dabei soll auch der Blick auf aktuelle ethische Fragen geschärft werden.

Geeignet
Jugendliche ab 16 Jahren und ErwachseneKlassenstufe 9 - 13

Dauer
90 Minuten

Minimale Teilnehmerzahl
1

Maximale Teilnehmerzahl
25

Buchung

Die Buchung dieser Führung erfolgt über den Museumsdienst Hamburg

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