Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK)

Benin. Geraubte Geschichte (90 Minuten für selbstorganisierte Gruppen)

Ein Objekt aus Benin. Eine Skulptur, die drei Menschen abbildet, die typisch Benin Schmuck tragen. 
Benin Bronzen - © MARKK

Die koloniale Besetzung des Königreichs Benin durch britische Truppen im Februar 1897 markierte das Ende eines der mächtigsten westafrikanischen Königreiche. Eine der Folgen war die weltweite Verstreuung von tausenden Kunstwerken aus Bronze, Elfenbein und Holz, die aus dem königlichen Palast geraubt wurden.

In Anbetracht ihrer geplanten Restitution wird die Benin-Sammlung des MARKK nun in ihrer Gesamtheit in einer Ausstellung gezeigt. Die Schau vermittelt neben Informationen zum britischen Kolonialkrieg und zur aktuellen Restitutionsdebatte verschiedene Perspektiven auf die ursprüngliche Bedeutung der Objekte, ihre herausragende künstlerische Qualität und ihren Stellenwert in der afrikanischen Kunst- und Kulturgeschichte. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Provenienz der Sammlung und ihre Verflechtungsgeschichte mit den Hamburger Handelsnetzwerken gelegt.

Sonderausstellung
Benin. Geraubte Geschichte

Laufzeit der Sonderausstellung
01.01.1970 – 01.01.1970

Dauer
90 Minuten

Minimale Teilnehmerzahl
10

Maximale Teilnehmerzahl
25

Buchung

Die Buchung dieser Führung erfolgt über den Museumsdienst Hamburg

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