17.09.2021 - 21.03.2022
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Hildegard Heise. Fotografin

Ein etwa fünfjähriges blondes Mädchen liegt in einem Liegestuhl und blickt direkt in die Kamera. 
Hildegard Heise (1897–1979), Ulrike von Borries im Liegestuhl, 1928–1933 - © Nachlass Hildegard Heise, MK&G

Die Ausstellung zeigt erstmals das umfassende Werk der wieder­entdeckten Fotografin Hildegard Heise, deren Nachlass im MK&G aufbewahrt wird. In den 1920er Jahren, einer Zeit, die vielen Frauen neue berufliche Perspektiven eröffnet, entdeckt sie ihre Leidenschaft für die Fotografie. Die Fotografie dieser Zeit spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche und Umwälzungen nach dem ersten Weltkrieg wider. Diese zeigt Heise in neuen Sichtweisen und ungewöhnlichen Perspektiven. Sie betont in dem neuen Genre der Sachfotografie die Struktur, Oberfläche und Form ihrer Sujets. Die Modelle für ihre Porträtaufnahmen findet Heise in ihrem Umfeld – sie lichtet vornehmlich Kinder und Künstler*innen ab. 1937 begibt sie sich auf eine längere Reise in die Karibik, porträtiert Menschen und ihr soziales Gefüge, ihre Orte und Landschaften. Als genaue Beobachterin entwirft sie ein facettenreiches Bild einer fremden, noch wenig bereisten Region. Noch im hohen Alter fängt sie Landschaften mit der Kamera ein, ihre letzten Bilder halten den Blick aus dem Fenster auf die vorbeiziehenden Wolkenformationen fest.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

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