Maritime Wochenend-Workshops: Schmieden, Segelmachen, Takeln

Handwerklich Interessierte können im Deutschen Hafenmuseum (im Aufbau) am Standort Schuppen 50A in mehrtägigen Wochenend-Workshops Segelmachen, Takeln oder Schmieden lernen. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren melden sich vorher beim Museumsdienst Hamburg an. Teilweise sind Vorkenntnisse nützlich.

Schmiede-Workshop

Das Foto zeigt die geschmiedete Schiffsglocke der PEKING aus dem Schaudepot des Hafenmuseums.
Aus dem Schaudepot des Deutschen Hafenmuseums (im Aufbau), © Foto: SHMH

Ob Beschläge für die Masten oder Nieten für den Rumpf – das Schmiedehandwerk als maritimes Gewerk ist seit jeher für den Schiffsbau von essentieller Bedeutung. In den Schmiede-Workshops im Deutschen Hafenmuseum (im Aufbau) – Standort Schuppen 50A direkt neben der historischen Viermastbark PEKING können Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre, während eines zweitägigen Wochenendkurses selbst Hand anlegen! Neben dem Erlernen der Grundfertigkeiten (Anschüren eines Schmiedefeuers, Gebrauch von Hammer und Amboss, Materialkunde) stehen auch aufwändigere Projekte auf dem Programm, wie z. B. das Schmieden von kleineren Gebrauchsgegenständen oder die Herstellung von Lögeln, die zur Befestigung der Segel dienen. An der Feldschmiede und am Amboss arbeiten jeweils 2 Personen zusammen.

Zweitägiger Schmiede-Workshop

Segelmacher-Workshop

Das Foto zeigt die Viermastbark PEKING in voller Fahrt mit geblähten Segeln.
Volle Fahrt voraus, © Foto SHMH

Als eines der ältesten maritimen Gewerke ist das Segelmacher-Handwerk mit seinen vielfältigen Fertigungstechniken nach wie vor beliebt und gefragt – sei es in Form von Segelreparaturen, der Anfertigung neuer Segel oder der Herstellung von Planen und Persenningen. Kursteilnehmende können Grundfertigkeiten erlernen und sich auch an einem aufwändigeren Projekt, wie z. B. dem Herstellen einer Hängematte, versuchen. Die erfahrene dänische Segelmachermeisterin geht zudem in einer Theorie-Einheit sehr ausführlich auf die Geschichte der verschiedenen Materialien und Stoffe (von der Antike bis heute) ein.

Zwei-/Dreitägiger Segelmacher-Workshop

Takel-Workshop

Takeln: Ein Mann arbeitet im Deutschen Hafenmuseum mit Teer an einem Tau.
Takeln im Deutschen Hafenmuseum (im Aufbau), © Foto SHMH

Das Takel-Handwerk hat lange Zeit das typische Bild des Hafens und anliegender Werften geprägt. Mit zunehmenden technischen Errungenschaften trat der Beruf des Taklers immer mehr in den Hintergrund. In einem zweitägigen Wochenendkurs können Interessierte Grundfertigkeiten und fortschrittliche Techniken dieses besonderen Handwerks erlernen und bekommen Tipps und Tricks direkt vom Profi. Interessierte können Grundfertigkeiten des Takler-Handwerks (Materialkunde, Bekleeden von Drahtseilen, Tauwerksspleiße) erlernen und auch an einem aufwändigeren Projekt arbeiten, wie z. B. einem Drahtspleiß. Zudem wird in einer Theorie-Einheit auf das Thema „Rigg-Konservierung“ eingegangen. Nach Absprache können auch Fragen zu anstehenden Arbeiten am eigenen Boot oder Schiff besprochen werden.

Zweitägiger Takel-Workshop

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