Angebote in Deutscher Gebärdensprache

Deichtorhallen_Günther Förg_Martina Bergmann


Der Museumsdienst bietet für die Dauerausstellungen und Sonderausstellungen verschiedene Führungen in Deutscher Gebärdensprache an.

Für weitere Nachfragen und bei Interesse können gerne Termine vereinbart werden.
Wenden Sie sich hierfür gerne an
Martina Bergmann
Skype: museumsdiensthh
E-FAX: 040 427 925 324
Bildtel.: 040 311 080 03

Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de


Gebärdensprache-Newsletter

Der Gebärdensprache-Newsletter des Museumsdienstes Hamburg informiert Sie über spezielle Angebote in Gebärdensprache.

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Dauerausstellungen

Zu Führungswünschen in den Dauerausstellungen verschiedenen Museen kontaktieren Sie bitte Frau Bergmann, um einen Termin zu vereinbaren.
Videos in DGS mit allgemeinen Informationen zu den Dauerausstellungen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Gedenkstätte Bullenhuser Damm finden Sie hier.

JENISCH HAUS
Klassisch dänisch. Norddeutsche Baukultur seit 1790

Klassisch dänisch. Norddeutsche Baukultur seit 1790. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Das bauliche Kulturerbe des dänischen Klassizismus in Altona, Holstein und Schleswig steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Jenisch Haus. Der dänische Gesamtstaat (Dänemark mit Norwegen und den Herzogtümern Schleswig und Holstein) war ein frühes Zentrum des Klassizismus. Und die Architektur ist ein bemerkenswertes Zeugnis der engen dänischdeutschen Verbindungen in der Zeit um 1800.
27. Mai 2018 – 24. Februar 2019
www.jenisch-haus.de

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE
Revolution! Revolution? Hamburg 1918-1919

Revolution! Revolution? Hamburg 1918/19. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Die Revolution von 1918/19 war eines der wichtigsten Geschehen in der Geschichte Hamburgs. Mit ihr begann die moderne demokratische Ordnung des Stadtstaates und sie hat im frühen 20. Jahrhundert in Hamburg viel verändert.
Das Museum für Hamburgische Geschichte möchte mit seiner Ausstellung zeigen, wie wichtig dieses Ereignis bis in die heutige Zeit für die Freie und Hansestadt war. Darüber hinaus will die Ausstellung -aufgrund der Bedeutung Hamburgs auch über die Stadtgrenzen hinaus- den politischen Zusammenhang innerhalb und außerhalb Deutschlands in den Blick nehmen und zu Vergleichen anregen. Grundsätzlich hilft die Ausstellung, die Entwicklung der Demokratie zu verstehen. Sie zeigt auf, wie früher und heute Konflikte auf demokratischen Wege gelöst wurden und werden.
25. April 2018 - 25. Februar 2018
www.hamburgmuseum.de

DEICHTORHALLEN. Halle für Fotografie
Michael Wolf. Life in Cities

Michael Wolf. Life in Cities. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Die elf Werkserien und eine riesige Wandinstallation umfassende Ausstellung Michael Wolf − Life in Cities im Haus der Photographie zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chicago und Paris und greifen Themen wie Bevölkerungsverdichtung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.
17. November 2018 - 3. März 2019
www.deichtorhallen.de

MUSEUM AM ROTHENBAUM
Kulturen und Künste der Welt

Die Sammlung des MARKK

Rundgang durch die Sammlung des MARKK - DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Bereits 1879 an einem anderen Ort in Hamburg gegründet besitzt das MARKK, (früher Museum für Völkerkunde) eine der größten und wichtigsten ethnologischen Sammlungen Europas.
Der 1908 begonnene Bau des heutigen Gebäudes im Jugendstil wurde 1912 abgeschlossen und beeindruckt heute noch in seiner Architektur. Auf rund 5.2000 qm Fläche zeigt das Museum in Sonder- und Dauerausstellungen unterschiedliche Lebenswelten aus den Regionen Asien, Amerika, Afrika, Australien und Europa. Kostbarkeiten und Alltagsgegenstände aus der ganzen Welt, die von der Vergangenheit bis zur Gegenwart reichen, laden zum Entdecken ein. Vom Kleinkind bis zu erwachsenen BesucherInnen kann sich der Museumsbesuch so als eine spannende Weltreise darstellen, die staunen und nachdenken lässt.
www.markk-hamburg.de

HAMBURGER KUNSTHALLE
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle

Rundgang durch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch Finanz-und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern 1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt.
Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen.
Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke aus der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter:
www.hamburger-kunsthalle.de

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA
Rundgang über den jüdischen Friedhof

Jüdischer Friedhof Altona. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte - der knapp 1,9 Hektar große Jüdische Friedhof Altona ist der älteste jüdische Friedhof im heutigen Hamburg und der älteste portugiesisch-jüdische Friedhof in Nordeuropa. Wegen seines Alters und seiner einzigartigen Grabkunst wurde er 1960 unter Denkmalschutz gestellt.
www.jüdischer-friedhof-altona.de

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Weltreligionen

Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:
Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum.
www.mkg-hamburg.de

MUSEUM AM ROTHENBAUM
Schätze der Anden

Schätze der Anden. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Schatzsuche im Museum! In den Schatzkammern und der Inka-Galerie befinden sich archäologische Kostbarkeiten aus 4.000 Jahren Kulturgeschichte der vorspanischen Andenvölker. Neben fein modellierten Grabgefäßen, eindrucksvollen Gold- und Silberobjekten sind viele Beispiele altperuanischer Webkunst zu entdecken.
www.markk-hamburg.de

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Raubkunst?
Die Bronzen aus Benin

Raubkunst? Die Bronzen aus Benin. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Dieses Museum hat die Herkunftsgeschichte der drei Bronzen aus Benin erforscht und auch die Rolle des Gründungsdirektors Justus Brinckmann im Handel mit diesen Objekten untersucht. Die Recherche-Ergebnisse wird das MKG in einer Publikation veröffentlichen. Die Bronzen sind mehr als Kunstwerke, sie haben für die Kultur ihres Heimatlandes, dem Königreich Benin in Nigeria, eine große Wichtigkeit. Deshalb ist es notwendig dass die Objekte, auch in den kulturellen Zusammenhang gestellt werden. Diese Möglichkeit hat das Museum bei seinen Sammlungen nicht. Darum werden sie nach Ende der Ausstellung an das Museum für Völkerkunde Hamburg übergeben. Dieses Museum bietet mit seiner Afrikasammlung und seinem Fachwissen den angemessenen Zusammenhang, der einen respektvollen Umgang mit den Objekten ermöglicht. Dass es sich bei den Bronzen um Raubkunst handelt, ist heute bewiesen. Zum Jahresbeginn 1897 war eine britische Gruppe nach Benin-City aufgebrochen, um die Einhaltung eines Handelsabkommens einzufordern. Eine Warnung, dass zeitgleich in Benin ein wichtiges kulturelles Fest stattfand, wurde nicht beachtet. Die Briten wurden in Kämpfe verwickelt, die nur wenige überlebten. Daraufhin setzte die britische Regierung eine „Strafexpedition“ ein. Diese Truppen nahmen Benin-City im Februar 1897 ein. Im Königspalast nahmen sie Bronzereliefs, Schreine mit Bronze-objekten und Elfenbein in Besitz, die nach London verbracht oder vor Ort verkauft wurden.
Ab 16. Februar 2018 bis auf Weiteres
www.mkg-hamburg.de


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Sonderausstellungen

Auch Führungen an anderen Terminen sind in den Sonderausstellung möglich - auch zu diesen finden Sie Informationen in Form von DGS-Videos. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an
Martina Bergmann
Skype: museumsdiensthh
E-FAX: 040 427 925 324
Bildtel. 040 311 080 03

Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de


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Öffentliche Führungen und Angebot für Kinder in Deutscher Gebärdensprache

Öffentliche Führungen


Donnerstag, 14. Februar 2019, 18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE
Philippe Vandenberg. Kamikaze

Philippe Vandenberg Kamikaze. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Die erste Ausstellung in Deutschland zeigt mit ca. 80 Bildern sowie über 120 Zeichnungen und Druckgraphiken die bisher größte Werkschau des belgischen Künstlers Philippe Vandenberg (1952-2009) überhaupt und lädt zur Entdeckung eines wichtigen Künstlers und seines Werkes ein. In seinem Heimatland Belgien sehr geschätzt, gilt es das radikale und schonungslose Kunst Vandenbergs international erst zu entdecken. Der Ausstellungstitel Kamikaze beschreibt das radikale Arbeits- und Stilprinzip Philippe Vandenbergs, für den die bewusste Destruktion des Vorangegangenen eine Grundbedingung jeder Kreativität war. Jenseits eines einzelnen künstlerischen »Stils« schuf Vandenberg so vielschichtige Bilder unserer Zeit, die zugleich aktuell-zeitgenössisch und existentiell sind.
16. November 2018 - 24. Februar 2019
www.hamburger-kunsthalle.de

Sonntag, 17. Februar 2019, 13 Uhr
ERNST BARLACH HAUS
Paris im Sinn.

Hommage an den Hamburger Franz Nölken (1884-1918).
Der junge Maler Franz Nölken war bereits kurzzeitig Mitglied des Hamburgischen Künstlerclubs und der Künstlergruppe Brücke gewesen, ehe er sich 1909 entschloss, nach Paris zu gehen und Schüler von Henri Matisse zu werden. Die französische Malkultur gab ihm in den folgenden Jahren entscheidende Impulse – Degas, Matisse und die Fauves, vor allem aber Paul Cézanne. Paris im Sinn würdigt besonders Nölkens sensibel komponierte Malerei der 1910er Jahre. Die Ausstellung wird am 4. November 2018 eröffnet – auf den Tag genau einhundert Jahre, nachdem Nölken in Frankreich auf einem der letzten Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs starb.
4. November 2018 - 17. Februar 2019
www.barlach-haus.de

Donnerstag, 7. März 2019, 18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE
Heinrich Reinhold.
Der Landschaft auf der Spur

Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Die Hamburger Kunsthalle würdigt zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Kunst von Heinrich Reinhold (1788–1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem Künstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts gehört und mit seinem Werk die veränderte Landschaftswahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungewöhnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik.
7. Dezember 2018 - 10. März 2019
www.hamburger-kunsthalle.de

Montag, 25. Februar 2019, 11 Uhr
Sonntag, 10. März 2018, 13 Uhr

ALTONAER MUSEUM
Schöner Wohnen in Altona

Altona verändert sich. Ende 2017 wurden die ersten Wohnungen in der neuen „Mitte Altona“ bezogen. Weitere Neubauquartiere wie das „Holsten-Quartier“ sind in Planung. Die Ausstellung nimmt Sie mit auf eine Erkundungstour durch die Geschichte des Wohnungsbaus, der schon seit über 100 Jahren die Stadtentwicklung in Altona bestimmt. Ein historischer Rundgang präsentiert die wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung der letzten 130 Jahre: Der Kampf gegen die Wohnungsnot um 1890, die Schaffung von gesundem Wohnraum für alle in den 1920er Jahren und die gleichgeschaltete Wohnungspolitik im Nationalsozialismus. Nach 1945 steht die Idee der grünen und autogerechten Stadt im Mittelpunkt, ab 1965 die Schaffung neuer Zentren am Stadtrand. In den 1970er Jahren wollen die Bürger erstmals selbst bestimmen wie sich die Stadt entwickeln soll. Heute gilt es die Frage zu lösen, wie für eine wachsende Stadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Der letzte Raum lädt zur Auseinandersetzung mit der Zukunft des Wohnens ein: in Altona und darüber hinaus.
29. September 2018 - 24. Juni 2019
www.altonaermuseum.de

Donnerstag, 21. Februar 2019, 18.30 Uhr
Sonntag, 3. März 2019, 13 Uhr
Donnerstag, 14. März 2019, 18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
68. POP und Protest

68. POP und Protest. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Das Jahr 1968 wird erschüttert von dramatischen Ereignissen, die zu nationalen Protesten führen und revolutionären Ideen Rückenwind verleihen. Gleichzeitig beginnt eine weltweite kulturelle Revolution, die mit viel Fantasie gegen konservative autoritäre Strukturen aufbegehrt, sexuelle Freiheit propagiert und die Gleichberechtigung aller Menschen fordert. Das Spektrum ihrer gewaltfreien Waffen umfasst avantgardistische Ausdrucksformen sämtlicher künstlerischer Disziplinen. Die Ausstellung 68. Pop und Protest versammelt die entscheidenden Bilder, Filme, Texte und den Sound dieser Epoche zu einem komplexen Stimmungsbild. Rund 200 ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Museums zeigen, was die Menschen 1968 bewegt hat – in Hamburg, Deutschland und der Welt. Das Bewusstsein für die eigenen Rechte und für die Möglichkeit, sie öffentlich in Form von Protest und Aufbegehren zu vertreten. Diese Ideen von Freiheit und Selbstbestimmung, die Entfaltung des Individuums, die grundsätzliche Rede- und Pressefreiheit, die demokratische Teilhabe und nicht zuletzt die Offenheit gegenüber dem Fremden erneut im kollektiven Gedächtnis zu verankern, scheint heute wichtiger denn je.
18. Oktober 2018 - 17. März 2019
www.mkg-hamburg.de

Donnerstag, 28. Februar 2019, 18.30 Uhr
Dienstag, 19. März 2019; 11 Uhr
Sonntag, 24. März 2019, 13 Uhr
Donnerstag, 28. März 2019, 18.30 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2019, 13 Uhr

MUSEUM AM ROTHENBAUM (ehemals Museum für Völkerkunde)
Erste Dinge. Rückblick für Ausblick

Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.
Ab 12. September 2017
www.markk-hamburg.de

Sonntag, 7. April 2019, 13 Uhr
Dienstag, 9. April 2019, 11 Uhr
Donnerstag, 11. April 2019, 18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Darum wählt!
Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland

Am 19. Januar 2019 jähren sich die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland zum hundertsten Mal. Zugleich wird an diesem Tag vor 100 Jahren das erste Parlament der Weimarer Republik gewählt. Ein Meilenstein in der Geschichte Deutschlands, dem dieses Museum eine Ausstellung widmet, die vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten auch daran erinnert, dass demokratische Werte immer wieder neu ins allgemeine Gedächtnis gerufen werden muss. Die Ausstellung Darum wählt! vermittelt ein eindrucksvolles Bild von den entscheidenden 11 Wochen nach der Abdankung des Kaisers am 9. November 1918 und dem Ende des Ersten Weltkrieges am 11. November 1918. Besonders Plakate waren wichtig um viele Menschen zu erreichen. Zwar vertraten sie stets nur eine Seite, vereinfachten und dramatisierten die Themen, doch sind sie bis heute besonders lebhafte Zeugen dieser bewegten Zeit. Nahtlos setzten sie die plastische und oft brutale Bildsprache und Propaganda fort, die sich im Ersten Weltkrieg entwickelt. Vieles an der damaligen Situation erscheint aus heutiger Sicht erstaunlich aktuell, so etwa die Radikalisierung und Polarisierung der Gesellschaft mit den Arbeiterräten auf der einen und den Freikorps und nationalistischen Verbänden auf der anderen Seite. Zugleich verliert die politische Mitte zunehmend an Kraft. Populistische Parolen verhärten die Fronten. Schlagworte wie Heimat oder Freiheit werden parteipolitisch aufgeladen.
18. Januar - 22. April 2019
www.mkg-hamburg.de

Donnerstag, 4. April 2019, 18.30 Uhr
Sonntag, 28. April 2019, 13 Uhr
Dienstag, 7. Mai 2019, 11 Uhr

BUCERIUS KUNST FORUM
Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre

Zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg, entwickelte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei bzw. dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und wirklichkeitsgetreue Wiedergabe anstrebte. Hiermit grenzte sie sich vom davor bestehenden Expressionismus ab. In der Gegenüberstellung von Gemälden und Fotografien untersucht die Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen den Medien anhand zentraler Themenkomplexe wie Portrait, Stadtansichten, Stillleben, Industrie, Technik und Fotomontage. In den gesammelten Werken sind auch Arbeiten von Otto Dix zu sehen, dem wohl berühmtesten Künstler aus der Zeit der Weimarer Republik.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 jahre bauhaus statt.
9. Februar - 19. Mai 2019
www.buceriuskunstforum.de

Sonntag, 14. April 2019, 13 Uhr
Donnerstag, 25. April 2019, 18.30 Uhr
Donnerstag, 11. Juli 2019, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE
Hamburger Schule.
Das 19. Jahrhundert neu entdeckt

Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April - 14. Juli 2019
www.hamburger-kunsthalle.de

Sonntag, 26. Mai 2019, 13 Uhr
MUSEUM AM ROTHENBAUM
Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung

Uri Korea. DGS-Führung from Museumsdienst Hamburg on Vimeo.

Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor - geteiltes Land, Wirtschaftswunder, Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe… Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Südkoreaner bewegen. Zeitgleich gibt es 300 Jahre alte Objekte aus der eigenen Sammlung zu sehen, was einen guten Zusammenhang zwischen früher und heute herstellt.
15. Dezember 2017 – 1. Dezember 2020
www.markk-hamburg.de

Donnerstag, 2. Mai 2019, 18.30 Uhr
Dienstag, 4. Juni 2019, 11 Uhr
Sonntag, 23. Juni 2019, 13 Uhr

DEICHTORHALLEN. Haus der Photographie
Lauren Greenfield. Generation Wealth

Die Ausstellung Generation Wealth der preisgekrönten Filmemacherin und Fotografin Lauren Greenfield zeigt das heutige, überall sichtbare Streben nach Status, Schönheit und Reichtum. Die Schau wird im Haus der Photographie der Deichtorhallen zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Die Dokumentarfotografin Lauren Greenfield wuchs in den 70er und 80er Jahren in Venice auf, einem sehr armen Viertel in Los Angeles. In den frühen 90er Jahren begann sie mit dem Fotografieren von Kindern aus Privatschulen, wo die sozialen Sitten der privat gebildeten Teenager Hollywoods von wilden Partys, teuren Autos und Designerhandtaschen definiert und geprägt wurden. Greenfield erkannte, dass das Verlangen nach Geld, Prominenz, Schönheit und Sexualkapital zu einer starken Besessenheit für Menschen jeden Alters und jeder Klasse, unabhängig von der Nationalität, geworden war.
30. März - 23. Juni 2019
www.deichtorhallen.de

Sonntag, 2. Juni 2019, 13 Uhr
ERNST BARLACH HAUS
Herzenssache. Wilhelm Busch malt

Wer den Namen Wilhelm Busch kennt, denkt sofort an „Max und Moritz“!
Bis heute ist Buschs malerische Seite kaum bekannt – kein Wunder, hielt der von Selbstzweifeln geplagte Künstler seine meist kleinformatigen Gemälde zu Lebzeiten doch vor der Öffentlichkeit verborgen. So schenkten selbst Kenner seinen Bildern keine Aufmerksamkeit.
»Kein Kitscher, sondern ein wohlorientierter Europäer. Einige seiner Kerle mit roten Jacken gehören in eine Gemäldegalerie, sie sind durchaus gut«, schrieb Paul Klee anerkennend, als er 1908 in München eine Gedächtnisausstellung zu Ehren von Wilhelm Busch (1832–1908) besuchte. Dort war der berühmte Erfinder humoristischer Bildergeschichten erstmals auch als Maler zu entdecken.
3. März - 10. Juni 2019
www.barlach-haus.de

Kosten: Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)


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Angebot für Kinder

Museumsgeburtstage für Kinder

ALTONAER MUSEUM
Ich sehe was, was du nicht siehst -
Tricks und Geheimnisse aus der optischen Wunderkammer

Maximale Teilnehmeranzahl: 12
Dauer: 120 Minuten
Halt – hat sich da gerade etwas bewegt? Ist der Papa plötzlich kleiner als das Geburtstagskind? Und wie ist da ein Bild im anderen versteckt? Mit fesselnden Experimenten, verblüffenden Entdeckungen und jeder Menge Spaß und Kreativität kommen die Geburtstagsgäste in der optischen Wunderkammer des Museums den Geheimnissen des Sehens und der optischen Täuschungen auf die Spur. Im Mitmachausstellungsbereich des Kinderolymps erprobt ihr, wie sehr unsere Augen unsere Orientierung und Wahrnehmung beeinflussen. Ihr erfahrt nicht nur, wie das Auge hinters Licht geführt wird, sondern lernt auch Tricks und Kniffe, mit denen ihr Eltern und Freunde verblüffen werdet.
Hinweise: Die Geburtstagstorte und Getränke können mitgebracht und im Museum verzehrt werden.
Zielgruppeninformation: 7 bis 11 Jahre

ALTONAER MUSEUM
Ich sehe was, was du nicht siehst -
Tricks und Geheimnisse aus der optischen Wunderkammer

Maximale Teilnehmeranzahl: 12
Dauer: 180 Minuten
Ablauf wie beim Geburtstag „Ich sehe was, was du nicht siehst – Tricks und Geheimnisse aus der optischen Wunderkammer.“ Bei diesem Super-Geburtstag lasst ihr außerdem in einer selbstgebauten Camera Obscura die Welt Kopf stehen.
Hinweise: Die Geburtstagstorte und Getränke können mitgebracht und im Museum verzehrt werden.
Zielgruppeninformation: 8 bis 11 Jahre

ZOOLOGISCHES MUSEUM
Geburtstag mit den Tieren aus Feld, Wald und Wiese
Maximale Teilnehmeranzahl: 12
Dauer: 120 Minuten
Auf den Spuren von Dachs, Reh und vielen anderen einheimischen Tieren erforscht ihr deren Lebensraum. Wo leben sie? Sind Eichhörnchen vergesslich? Kann man am Gebiss der Tiere herausfinden, was sie fressen? Wann sind sie wach, tags oder nachts und was machen sie eigentlich im Winter? Ihr erfahrt viel über die Tiere in unserer Nachbarschaft, die wir so selten sehen, aber die doch die ganze Zeit da sind. Einige können gestreichelt werden, man kann spüren wie weich ihr Fell ist und sie mal ganz genau aus der Nähe betrachten.

Hinweise: Kinder sollten bequeme und pflegeleichte Kleindung tragen.
Mitgebrachte Getränke und ein kleiner Imbiss (Geschirr bitte mitbringen) können an einem reservierten Tisch verzehrt werden. Der Tisch kann noch eine halbe Stunde vor und nach der Veranstaltung genutzt werden.

Da im Haus Studenten unterrichtet werden und Forscher arbeiten, bitte nur draußen toben.

Zielgruppeninformation: 5 bis 12 Jahre

MUSEUM FÜR BERGEDORF UND DIE VIERLANDE
Für kleine Ritter und Burgfräulein
Maximale Teilnehmeranzahl: 6
Dauer: 120 Minuten
Die Festung Bergedorf lädt zur kleinen Geburtstagsfeier ein. Die Gäste kleiden sich wie es die Bewohner der Burg früher taten. Die für den standesgemäßen Auftritt unverzichtbaren Kronen und Wappen werden dabei selbst hergestellt. Im „edlen Wettstreit“ wird schließlich jeder Recke und jedes Burgfräulein durch Ritterschlag in den Adelsstand erhoben.

Hinweise:
Eine Kleinigkeit zum Essen sollte mitgebracht werden.
Zielgruppeninformation : 4 bis 5 Jahre

MUSEUM FÜR BERGEDORF UND DIE VIERLANDE
Burgspiel - Von Rittern und Burgfräulein
Maximale Teilnehmeranzahl: 12
Dauer: 120 Minuten
Die Festung Bergedorf lädt zur großen Geburtstagsfeier ein. Die Gäste kleiden sich wie es die Bewohner der Burg früher taten. Die für den standesgemäßen Auftritt unverzichtbaren Kronen, Ritterhelme und Wappen werden dabei selbst hergestellt. Im „edlen Wettstreit“ wird schließlich jeder Recke und jedes Burgfräulein durch Ritterschlag in den Adelsstand erhoben.

Hinweise:
Eine Kleinigkeit zum Essen sollte mitgebracht werden.
Zielgruppeninformation : 6 bis 9 Jahre

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Archiv

Hier finden Sie die DGS-Videos zu vergangenen Ausstellungen.