Kulturelle Vielfalt

„Zwei Millionen Jahre Migration“ – Das Archäologische Museum benötigt für die Ausstellung die Hilfe von Hamburgern. Bewerben Sie sich mit Ihrer Geschichte bis zum 28. Februar 2018.


ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM HAMBURG: Aufruf: Bewerben Sie sich jetzt mit Ihrer Geschichte!


„Die Ausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“ soll mit einem Blick auf unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte verdeutlichen, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind“, so das Museum. Mit Ihrer Geschichte soll der Ausstellung Leben einhaucht werden. Alle Infos: http://blog.amh.de/erzaehlt-uns-eure-geschichte-und-macht-mit-bei-unserer-ausstellung-2-millionen-jahre-migration/




ALTONAER MUSEUM: Schulklassenangebote „Herkunft - Heimat - Identität: zu Hause in Hamburg“ und „Kulturkontakt - Kultur intakt?!“


„Herkunft - Heimat - Identität: zu Hause in Hamburg“
Dauer 90 Min. Museumsgespräch für Schulklassen

In Altona leben Menschen aus vielen Regionen Deutschlands und vielen Nationen zusammen. Sie selbst oder ihre Eltern sind aus unterschiedlichen Gründen nach Hamburg gekommen. Was verstehen Menschen unterschiedlicher Herkunft jeweils unter dem gefühlsmäßig besetzten Begriff “Heimat”? Welchen Einfluss hat unsere kulturelle Umgebung auf unsere Weltanschauungen und unser Alltagsleben? Wie viele Heimaten kann man haben und kann man sich “fern der Heimat” zu Hause fühlen? Gibt es persönliche Gegenstände, die für die individuellen Vorstellungen von Heimat stehen? Wie zum Beispiel der Fanschal der heimatlichen Fußballmannschaft, eine Wasserpfeife auf der Anrichte, ein Bob-Marley-Poster oder vielleicht ganz persönliche Erinnerungsstücke? Auch eine Wohnungseinrichtung, der Lebensstil, eine bestimmte Art zu kochen oder Musik zu machen sind kulturell geprägt. Gleichzeitig können Lebensstil und persönliche Vorlieben aber auch kulturübergreifend sein und Menschen verschiedener Herkunft miteinander verbinden. Anhand von eigenen Gegenständen, mit denen die Teilnehmenden oder deren Eltern “Heimat” verbinden, tauschen sie sich über die Bedeutung dieser verschiedenen “Heimatstücke” aus und erörtern Symbole für Heimat, die auf den Hamburger Raum zutreffen.

Kulturkontakt - Kultur intakt?! Zusatzangebot zu Herkunft - Heimat - Identität: zu Hause in Hamburg
Dauer 60 Min. Interaktives Angebot für Schulklassen

Wen oder was empfinden wir als fremd - und wie reagieren wir darauf? In dieser Veranstaltung können die Teilnehmer in einem interaktiven Rollenspiel den eigenen Umgang mit Menschen “anderer Kulturen” oder “Lebensweisen” erfahren, überdenken und neue Wege des Aufeinanderzugehens und der Konfliktvermeidung finden. Die Gruppe wird bei diesem Angebot geteilt, die anmeldende Lehrperson übernimmt die Leitung einer Gruppenhälfte. Ein Vorgespräch ist erforderlich.

Buchbar über den Museumsdienst.


Foto: SHMH/Altonaer Museum, Sinje Hasheider


HAMBURGER KUNSTHALLE: Das Projekt „Kunst im interreligiösen Dialog“ der Hamburger Kunsthalle ist jetzt als Schulklassenangebot buchbar.


Das Projekt „Kunst im interreligiösen Dialog“ erhielt 2014 den Preis Kulturelle Bildung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Projektträger ist die Hamburger Kunsthalle. Weitere Informationen und die kommenden Termine der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Das Projekt wurde weiterentwickelt und ist jetzt als Schulklassenangebot beim Museumsdienst buchbar:

Kunst im interreligiösen Dialog für Schulen
9. - 13. Klasse, Dauer: 180 Min. Museumsgespräch und Arbeitsgruppen mit didaktischem Material in der Sammlung.

Kunst liegt im Auge des Betrachters. Die Sicht auf ein Bild ist immer auch geprägt von der Person, die schaut: ihren Kenntnissen, Bedürfnissen, Idealen oder ihrer Religion. Kunstwerke aller Epochen berühren Fragen der Religionen und der Menschheit.

In diesem neuen Format erobern Schüler_innen in Kleingruppen kunsthistorische Methoden. Mithilfe des „Wissensspeichers“ lernen sie religionsspezifische Perspektiven kennen und treten über die Kunstwerke miteinander in den interreligiösen Dialog. Sie können zwischen zwei Themenbereichen wählen:
• Gott und Gottesvorstellungen – Transzendenz und Immanenz
• Tod und Jenseitsvorstellungen – Zeit und Vergänglichkeit

Die Personenanzahl ist auf 18 begrenzt. Größere Gruppen können geteilt werden.


Jean Léon Gérôme (1824–1904), Das Gebet, 1865, Öl auf Mahagoniholz, 49,9 x 81,2 cm. © Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford


BEHÖRDE FÜR ARBEIT, SOZIALES, FAMILIE UND INTEGRATION: Broschüre „Hamburger Integrationskonzept 2017“ steht als Download bereit


Im September 2017 legte die Hamburger Behörde die Druckschrift „Wir in Hamburg! Teilhabe, Interkulturelle Öffnung und Zusammenhalt. Hamburger Integrationskonzept 2017“ vor, die auch aus Berichte aus dem Bereich Kultur enthält sowie Angebote und Ziele zur kulturellen Teilhabe darstellt.

Alle Infos: http://www.hamburg.de/integration/service/115238/integrationskonzept/

Link zum PDF: Hamburger Integrationskonzept 2017
Link zum PDF (barrierefreie Datei): Hamburger Integrationsprinzip 2017 (barrierefreie Datei)
Die Druckfassung kann kostenlos beim Broschürenservice der Sozialbehörde angefordert werden: publikationen@basfi.hamburg.de.