Hamburger Kunsthalle

Femme Fatale. Blick – Macht – Gender in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Femme Fatale. Blick – Macht – Gender

Die Femme fatale ist ein Mythos und ein menschengemachtes Bild einer Frau. Dieses Bild schränkt Frauen auf bestimmte bildliche und charakterliche Eigenschaften stark ein. Die sinnliche-erotische und begehrenswerte Frau, welche Männer durch ihre dämonische Art verführt, oft mit schlimmem fatalem Ende. In der Ausstellung werden verschiedene Bilder dieser Femme fatale gezeigt, diese jedoch auch in ihrer Geschichte und Veränderung kritisch durchleuchtet.
Das klassische Bild der Femme fatale kommt aus der Bibel und aus mythologischen Frauenfiguren wie beispielsweise Medusa oder den Sirenen. Später wurden auch bekannte Schauspieler_innen oder
Tänzer_innen als Femme fatale bezeichnet. Erst in den 1960er Jahren wird das Bild der Femme fatale von feministischen Künstler_innen aufgegriffen und dekonstruiert. Gerade in Bezug auf die #MeToo-Bewegung wird dabei die Femme fatale Darstellung kritisiert und eine Gegendarstellung gezeigt.
Die Ausstellung lässt Besucher nachspüren und macht bewusster, was das originale Bild der Femme fatale zeigt, aber auch die Wandlung und zeitliche Veränderung bis hin zur Emanzipation der Frauen in der Gegenwart.

Sonderausstellung
Femme Fatale

Laufzeit der Sonderausstellung
09.12.2022 – 10.04.2023

Buchung

Die Buchung dieser Führung erfolgt über den Museumsdienst Hamburg

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