Hamburger Kunsthalle

Albert Oehlen – Computerbilder in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Die ersten »Computerbilder« des Malers Albert Oehlen (*1954) wurden Anfang der 1990er Jahre gemacht, eine zweite Serie am Anfang der 2000er Jahren.
Grundlage war ein 1990 gekauftes Notebook, auf dem die ersten Zeichnungen gezeichnet wurden. Albert Oehlen hat die Zeichnungen dann auf Leinwand übertragen.
Sein Stil mit den Treppen- und Klötzcheneffekten wurde von der Technik gesteuert. Die Zeichnungen waren ein Start für einen Werkkomplex, der zwischen kühler Kargheit (Sparsamkeit) und phantasievoller kräftiger Formenvielfalt schwankt.
Die Idee, Kunst mit Hilfe eines Computers herzustellen, wirkt im Kontext der im Jahr 2023 heiß laufenden Debatte um künstliche Intelligenz aufregend gegenwärtig. Die Idee ist noch aufregender, wenn man Oehlens künstlerische Ergebnisse aus seiner Beschäftigung mit Computerkunst ernst nimmt: »Fertig machen muss es dann die menschliche Hand«.

Laufzeit der Sonderausstellung
13.09.2024 – 02.02.2025

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