Medizinhistorisches Museum Hamburg

Medizin im Nationalsozialismus – Projektworkshop

Eine Frau steht erklärend im Ausstellungsbereich mit einer Gruppe von Schüler:innen rechts von ihr, vorne ein Kolposkop in der Vitrine
Medizinhistorisches Museum, Führung durch die Ausstellung - © Dorina Kinzel

Eine Schwesternbrosche, eine kleine Spielzeugfigur, ein gynäkologisches Untersuchungsinstrument – ausgehend von einzelnen Objekten nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema Medizin im Nationalsozialismus. Welche Bedeutung hatten die Dinge in ihrer Zeit? Welche Geschichte lässt sich mit ihnen erzählen? Und wofür stehen die Exponate heute in der Ausstellung? Das Projekt gibt den Teilnehmer/innen Zeit, eigene Assoziationen einfließen zu lassen und knüpft an die vorhandenen Kenntnisse zur NS-Zeit an. In Kleingruppen erforschen die Schüler/innen anschließend „ihr“ Objekt, erkunden die Ausstellung und sammeln Informationen. Die konkreten Objekte machen die Schülerinnen und Schüler mit den Biographien von Opfern, aber auch der Täter vertraut. Materialien und Dokumente ermöglichen eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Zielen der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik (Rassenideologie, Sozialdarwinismus). Die Ergebnisse können in Form von Collagen, Präsentationen oder Videos zusammengefasst werden und ermöglichen die Weiterbearbeitung des Themas in der Schule.

Geeignet
Jugendliche ab 16 Jahren und ErwachseneKlassenstufe 9 bis 13

Dauer
180 Minuten

Minimale Teilnehmerzahl
1

Maximale Teilnehmerzahl
25

Buchung

Die Buchung dieser Führung erfolgt über den Museumsdienst Hamburg

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