Museum für Hamburgische Geschichte

Hamburg 1923. Die bedrohte Stadt (90 Minuten für selbstorganisierte Gruppen)

Außenansicht des Museums für Hamburgische Geschichte. © SHMH, Sinje Hasheider
Außenansicht des Museums für Hamburgische Geschichte - © SHMH, Sinje Hasheider

Das Jahr 1923 hat in vielerlei Hinsicht eine einschneidende Bedeutung in der Hamburger Geschichte. Die Weimarer Republik war erst wenige Jahre alt und wurde sowohl von rechten wie von linken Gegnern in Frage gestellt und bekämpft. Die innenpolitischen Auseinandersetzungen wie auch die Besetzung des Ruhrgebietes durch Frankreich und Belgien bedrohten die junge parlamentarische Demokratie ebenso wie die rasant zunehmende Inflation und die sich verschlechternde Versorgungslage für einen großen Teil der Bevölkerung.

Im Oktober 1923 befand sich Hamburg vor diesem Hintergrund für einige Tage im Ausnahmezustand: Bewaffnete Arbeiter und Funktionäre der KPD besetzten Polizeiwachen, bauten Barrikaden, lieferten sich mit den Polizeikräften Straßenkämpfe und wurden dabei von einem Teil der Bevölkerung unterstützt.

In der Ausstellung des Museums wird nach der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage in Hamburg im Jahr 1923 gefragt, welche Ursachen und Ziele der „Hamburger Aufstand“ vom Oktober 1923 hatte, wie er verlief und wer die damaligen Protagonisten waren.

Mit der selbstorganisierten Anmeldung können Sie die Ausstellung frei nach Ihren Wünschen besichtigen.

Laufzeit der Sonderausstellung
20.09.2023 – 08.01.2024

Geeignet
ab 14 Jahren

Dauer
90 Minuten

Minimale Teilnehmerzahl
8

Maximale Teilnehmerzahl
25

Buchung

Die Buchung dieser Führung erfolgt über den Museumsdienst Hamburg

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