Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Der Weg zur organisierten Gemeinschaft (Schulklasse)

Zwei Jugendliche beim Verkleiden
Einmal ein römischer Imperator sein – mit Lorbeerkranz und Toga - © Lisa Notzke

Im 9. Jahrtausend v. Chr. vollzieht sich im Alten Orient der Übergang von Jägern und Sammlern zu sesshaften Ackerbaukulturen – die sog. Neolithische Revolution und ein Meilenstein in der Evolution. Keramiken und Keilschriftfragmente belegen den Wandel, die einsetzende Urbanisierung und die Entstehung eines ersten Staatssystems. Später folgen die Ägypter, Griechen, Römer – sie alle hinterlassen große kulturelle und technische Errungenschaften und prägen einen Teil der Menschheitsgeschichte: die Antike. Der Nil bestimmt das Leben der Ägypter, sie entwickeln ein Staatswesen, das auf Aufzeichnung und Regulierung der Fluten basiert und eng mit ihren Glaubensvorstellungen verbunden ist. In Griechenland entwickelt sich erstmals der Begriff des Individuums und damit auch der des Bürgers. Die gesellschaftlichen Mechanismen der Stadtstaaten können anhand der Exponate nachgezeichnet werden, etwa die politische Relevanz des Theaters in seiner regulativen Funktion. Vasenmalereien dokumentieren das Selbstverständnis der Griechen und weisen zugleich auf Identitätsfragen hin, die noch heute aktuell sind: das Eigene und das Fremde. Auch die Büsten aus römischer Zeit berichten von ethischen und politischen Idealen des Imperiums. Auf Wunsch mit Praxisteil: Kleidung und Schmuck in der Antike.

Dauer
60 Minuten

Minimale Teilnehmerzahl
1

Maximale Teilnehmerzahl
28

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